Löschgruppenfahrzeug LF 10
(nach neuer Norm)
 
 
Auf dem Bild ist das LF 10 der Feuerwehr Sankt Gangloff, ehemals LF 8/6 zu sehen.
 
Funkrufname: Florian Sankt Gangloff 1/43/1
 
Die Besonderheit zur Normbeladung ist, das unser Fahrzeug über einen Hydraulischen Rettungssatz verfügt. Dieser beinhaltet eine Rettunsscheere und einen Rettungsspreizer. Hiermit ist es möglich Personen aus verunfallten und deformierten Fahrzeugen zu bergen.

Informationen zu Löschgruppenfahrzeugen:

Löschgruppenfahrzeuge (LF) bilden die Stütze eines jeden Brandbekämpfungseinsatzes. Sie transportieren einen Großteil der feuerwehrtechnischen Beladung, mit einer Gruppenbesatzung einen erheblichen Teil der Mannschaft und eine oder zwei Feuerlöschkreiselpumpen. Dank des eingebauten Tanks und ihrer Schnellangriffseinrichtung kann auch ohne Löschwasserversorgung ein erster Löschangriff durchgeführt werden.

Gegenwärtig sind drei Löschgruppenfahrzeuge genormt: LF 10 und LF 20 sowie das Löschgruppenfahrzeug 20 für den Katastrophenschutz.

Weit verbreitet sind die Löschgruppenfahrzeuge nach alter (Vor-)Norm: LF 8LF 8/6LF 10/6LF 16LF 16/12LF 20/16LF 24. Daneben existiert noch ein LF 16-TS mit Tragkraftspritze, welches primär für den Katastrophenschutz beschafft wurde. Zu seiner Beladung gehören u. a. 600 m B-Schläuche. Normnachfolger ist das obige LF 20 KatS. Bei der früheren Benennung der Löschfahrzeuge stehen LF für Löschgruppenfahrzeug und die Zahl vor dem Schrägstrich für die Leistung der Feuerlöschkreiselpumpe (20 für eine Nennförderleistung von mindestens 2000 Litern pro Minute bei einem Nennförderdruck von 10 bar), die Zahl danach für das Wassertankvolumen in hundert Litern.

Einen nicht DIN-genormten Sonderweg stellt das Hamburger Löschfahrzeug dar, welches HLF abgekürzt wird, aber nicht mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zu verwechseln ist.

Quelltext LF wikidpedia.org