Am vergangenen Samstag absolvierte der Einsatzzug Wasser des Saale-Holzland-Kreises eine realitätsnahe Zugübung. Auch Kameraden der Feuerwehr St. Gangloff, die fester Bestandteil dieses Zuges sind, nahmen erfolgreich an der Ausbildung teil. Angenommen wurde ein Waldbrand im Bereich vor einer Deponie. Um den Einsatz strukturiert abzuarbeiten, wurden an der Einsatzstelle mehrere Einsatzabschnitte gebildet, wodurch insbesondere die Koordination und Kommunikation der verschiedenen Einheiten untereinander sowie die Anbindung an einen übergeordneten Führungsstab intensiv trainiert wurden.

Eine Kernaufgabe des Einsatzzugs Wasser bestand darin, eine stabile Löschwasserversorgung aufzubauen. Hierzu verlegten die Kräfte eine doppelte lange Wegstrecke über eine Distanz von mehr als 600 Metern, um ein mobiles Löschwasserbassin mit einem Fassungsvermögen von 10 m³ kontinuierlich einzuspeisen. Von diesem Pufferbecken aus wurde die direkte Löschwasserversorgung im betroffenen Gebiet sichergestellt. Unterstützt wurde die Übung auch durch die ansässigen Feuerwehren vor Ort.

Neben der Brandbekämpfung war der Sanitäts- und Betreuungszug ebenfalls fest in das Szenario eingebunden. Während der Betreuungszug die Verpflegung aller beteiligten Einsatzkräfte über den gesamten Zeitraum hinweg sicherstellte, übten die Sanitätskräfte parallel die Rettung einer verletzten Person mittels eines Quads aus dem unwegsamen Waldgelände. Die gemeinsame Ausbildung zeigte erneut, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen Katastrophenschutzeinheiten und der örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall ist.